Tauchen in aller Welt

Bequia

Grenadinen · Karibik · Februar 2000 · Kurzform zur schnellen Information · [Ausführlicher Bericht]
von Ralf und Claudia Behn


Zwillingsberge - PitonsDie von uns bereisten Inseln liegen im südlichen Teil des äußeren karibischen Inselbogens.

Wir flogen mit der Condor von Frankfurt, Lufthansazubringer von Hamburg, nach St. Lucia Flugdauer 8,5 Stunden. Es besteht auch die Möglichkeit mit Britsh Airways über London nach Barbados, bzw. mit Air France über Paris nach Martinique, in die Karibik zu gelangen. Weiter geht es dann mit kleineren karibischen Fluggesellschaften.

Im Gegensatz zu den Koralleninseln wie z.B. Barbados, den ABC-Inseln, handelt es sich bei St. Lucia und St. Vincent and the Grenadines um kleinere Vulkaninseln.

Diese sind subtropisch, Regenwald, steile Gebirgszüge, unwegsam, nur wenige kleine Strände - teilweise nicht einmal schön - .Eine schoene Bucht

Traumhaft ist dagegen die immergrüne Landschaft mit ihren Bergen, welche zu ausgedehnten Regenwaldwande-rungen einlädt.

Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Nachfahren ehemaliger Sklaven.

Die Landeswährung ist der East Caribbian Dollar (EC). Ein Währungsverbund mehrerer Inselstaaten. Der EC ist an den US$ gekoppelt. z.Zt. sind ein EC ca. 0.80 DM.

Die Landessprache der Inseln ist englisch.

Zu beachten sind die recht starren Öffnungszeiten aller öffentlichen Einrichtungen. Ab 18 Uhr haben alle Shops geschlossen. Banken haben meist nur vormittags Schalterstunden. Ab Samstagmittag ist für den Rest des Wochenendes alles zu. Wechselstuben haben wir außer in Hotels keine gesehen. Also rechtzeitig mit Geld eindecken. DM Bargeld wird in Banken grundsätzlich getauscht. Bei DM Reiseschecks kann es passieren, dass diese erst gar nicht angenommen werden. Fast alle Banken haben Geldautomaten. Unsere Kreditkartenabrechnung ergab, daß trotz der Gebühren der Kurs besser ist als Bargeld oder Trevellerschecks. Dies lohnt sich ab ca. 350,- DM Umtausch. Ansonsten kommt man nur mit US$ weiter. Geschäfte und Taxen akzeptieren auch US$ in bar.

Industry Bay Beach - BequiaNach europäischen Maßstäben ist die Karibik verdammt teuer. Ausnahmen stellen z.B. die spanisch sprachigen Inseln (Dominikansche Republik, Cuba, St. Andres) dar, da hier kaum Amerikaner anzutreffen sind. Die Amis sind zum Teil für die exorbitantischen Preise, welche von ihnen ohne mit der Wimper zu zucken gezahlt werden, verantwortlich.

Die Kosten liegen in fast allen Bereichen deutlich über unserem Niveau.

Die Tauchgründe sind von hervorragender Qualität. Keine Korallenbleiche, jede Menge Hart-und Weichkorallen, von Kleinfischen über Fischschwärme bis zu Großfisch ist alles vorhanden.

Wir tauchten allerdings nur bei Harald Hess, Dive Paradise. Bei Vorausbuchung kostete bei eigener Ausrüstung das 11 Tauchgängepaket 495,- DM (45,- DM ein TG).

Preisvergleich zu den US Tauchbasen: ein TG auf Stl. 40,00 - 55,00 US$, zwei TG 70,00 - 95,00 US$, 10 TG 400,00 US$, so dass man im Paket auf ca. 80,00 DM pro TG kommt.

Fazit: Ein schöner Urlaub, mit traumhafter Landschaft, prima Tauchgängen, aber einem hohen Preisniveau.


Zuletzt geändert: Montag, 25. November 2002

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